Sender und Empfänger einigen sich auf ein beliebiges Kennwort (z.B. „backup123"). Beide geben es auf der Startseite ein — das Token dient als Treffpunkt, um die beiden Browser zu verbinden.
Über einen kleinen Signaling-Server werden die Verbindungsdaten ausgetauscht. Danach wird eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung (WebRTC) zwischen den beiden Browsern aufgebaut — ohne Umweg über einen Server.
Die Datei wird in kleine 64-KB-Stücke zerlegt und direkt an den Empfänger gestreamt. Dabei wird weder beim Sender noch beim Empfänger die gesamte Datei in den Arbeitsspeicher geladen — der Empfänger schreibt jeden Chunk sofort auf die Festplatte.
Während der Übertragung berechnen beide Seiten einen SHA-256-Hash. Am Ende wird verglichen, ob die Datei vollständig und unverändert angekommen ist.
Die WebRTC-Verbindung ist standardmäßig mit DTLS verschlüsselt. Der Signaling-Server sieht nur die Verbindungsmetadaten — keine Dateinamen, keine Dateiinhalte. Die Daten fließen direkt von Browser zu Browser.
PeerTransfer funktioniert in Chrome und Edge (Desktop). Firefox wird aktuell nicht unterstützt, da die File System Access API dort nicht verfügbar ist. Es ist keine Installation oder Plugin nötig.